Leichte Sprache

Die Initiative

Apps zur Sprach- und Leseförderung. Ein digitaler Service für Familien, Kita und Schule.

In Zeiten von Corona zeigt sich die Bedeutung digitaler Förder- und Lernangebote in besonderer Weise. Motivierende digitale Anwendungen unterstützen Kinder und Jugendliche ganz unmittelbar und auch zu Hause. Hier setzen wir mit unserem Service Lesen mit App für Eltern und Fachkräfte in Kita und Schule an.

Die Initiative „Lesen mit App“ der Stiftung Lesen, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, trägt dazu bei, dass ihr euch schnell und verlässlich einen Überblick über das App-Angebot zur Sprach- und Leseförderung verschaffen und aus dem Dschungel verfügbarer Apps die für euren Bedarf geeigneten Angebote auswählen könnt.

Apps zur Sprach- und Leseförderung: sichten – prüfen – bewerten

Welche Kompetenzen werden mit einer App besonders gefördert? An welche Zielgruppe richten sich die Inhalte? Eignet sich die App eher für den Einsatz zu Hause, in der Schule oder Kita? Gibt es ein didaktisches Konzept? Und wie ist die Nutzerführung?

Fragen wie diesen widmet sich das eigens für das Projekt zusammengestellte Prüfgremium von Expertinnen und Experten, das uns mit viel Erfahrung und Fachwissen unterstützt. Es sichtet, prüft und bewertet Apps hinsichtlich ihrer Eignung zur Förderung von Sprach- und Lesekompetenzen – und garantiert in seiner interdisziplinären Ausrichtung einen umfassenden und perspektivreichen Blick auf die Apps.

Bevor eine App in der App-Suche erscheint, wurde sie zuvor von mehreren Prüfenden getestet.

Hier stellt sich das Prüfgremium vor:

Das Prüfgremium

© Sara Dencescu
Es ist wichtig, dass sprachliche Bildung und Sprachförderung im Kindergarten einen hohen Stellenwert haben. Ich sehe in den digitalen Lernangeboten zur Sprach- und Leseförderung eine wunderbare Möglichkeit, Kinder gezielt und ergänzend auch außerhalb des Kindergartens zu fördern.

Sara Dencescu

Fachkraft für sprachliche Bildung, Kindergarten der ev. Friedensgemeinde Kelsterbach.

© Jannick Eckle
Derzeit ist eine Flut von Lern-Apps zu beobachten. Viele der Angebote können jedoch nicht den didaktischen Qualitätskriterien standhalten. Im Rahmen der Initiative prüfen und bewerten wir daher die Qualität einzelner Angebote und helfen so Eltern, Lehrkräften und Erzieher/-innen, gute Apps zur Sprach- und Lesekompetenzförderung zu finden.

Jannick Eckle

Didactic Solution Expert und Lehrbeauftragter am Lehrstuhl Fachdidaktik Deutsch Primarstufe an der Universität des Saarlandes.

© Hoffotografen
Die Produktion von Apps ist kostenaufwendig. Zudem werden Lern-Apps seltener gekauft. Daher vernachlässigen Publisher oft diesen Bereich. Umso wichtiger ist es aufzuzeigen, welche Apps sich zur Förderung von Kompetenzen eignen. Durch Prüfung und Bewertung von Lern-Apps durch Expertinnen und Experten entsteht eine repräsentative App-Sammlung für Eltern und Fachkräfte. Zudem bieten die Kriterien wichtige Hinweise für künftige Produktionen von digitalen Bildungsangeboten.

Thomas Feibel

Leiter des Büros für Kindermedien in Berlin (feibel.de)

Thomas Feibel publiziert u. a. in "Der Spiegel", "c´t" und arbeitet auch für Hörfunk und Fernsehen. Er schreibt Sachbücher, hält viele Vorträge und hat zahlreiche Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht. Seit 2002 ist er Initiator des Deutschen Kindersoftwarepreises TOMMI (kindersoftwarepreis.de).

© Julia Knopf
Gute Apps können die Förderung der Sprach- und Lesekompetenz unterstützen. Um qualitativ hochwertige Angebote zu nutzen, benötigen Lehrende, Erzieher/-innen und Eltern neben Qualitätskriterien auch konkrete Ideen, wie man die Angebote sinnvoll einsetzen kann – in der Schule, in der Kita und zu Hause. Die Initiative untersucht und bewertet Apps, die auf Sprach- und Lesekompetenzförderung einzahlen.

Prof. Dr. Julia Knopf

Inhaberin des Lehrstuhls Fachdidaktik Deutsch Primarstufe, Gründerin und Gesellschafterin der Didactic Innovations GmbH

© Linda Kruse

Linda Kruse

Gründerin und Game-Designerin des Game Studios the Good Evil GmbH
Sie entwickelt Spiele für eine bessere Zukunft, wie Squirrel & Bear. Ferner doziert sie an der Hochschule Mainz und ist stellvertretende Vorstandsvorsitzende des game-Verbands der deutschen Games-Branche e. V.

© Marion Lepold
Digitale Anwendungen können einen wichtigen Beitrag zur Sprach-und Leseförderung leisten. Es gibt eine Vielzahl von Apps mit unterschiedlicher Qualität und Ausprägung. Die Initiative unterstützt Familien und pädagogische Fachkräfte dabei, einen Überblick zu gewinnen.

Marion Lepold

Pädagogin und Fachbuchautorin.

© Corinna Lohmann
Gelungene Apps können die Förderung der Sprach- und Lesekompetenz in vielerlei Hinsicht unterstützen. Von der Teilnahme an dem Projekt erhoffe ich mir neue Anregungen, einen geschärften Blick und ein gelungenes Praxistool für pädagogisches Personal, das dabei hilft, den Markt zu sichten.

Dr. Corinna Lohmann

Lehrerin an einer Förderschule Sprache und Transferkoordinatorin in BiSS-Transfer/Experten für das Lesen

© Klaus Lutz
Kinder und Jugendliche nutzen in ihrem Alltag gerne und mit viel Leidenschaft elektronische Medien. Diese Leidenschaft für Sprach- und Leseförderung zu nutzen, bietet eine Chance, Kindern und Jugendlichen neue und selbstgesteuerte Lernprozesse zu ermöglichen.

Klaus Lutz

Pädagogischer Leiter des Medienzentrums Parabol, Lehrbeauftragter für Medienpädagogik an der Georg-Simon-Ohm Hochschule in Nürnberg, Medienfachberater Mittelfranken, Zweiter Vorsitzender des JFF-Institut für Medienpädagogik, Redakteur der Medienpädagogischen Zeitschrift merz Medien + Erziehung

© Laura Niemeier
Gerade im Bereich der Sprachbildung und Sprachförderung zeigt sich, welche wertvolle Bereicherung digitale Medien sowohl für die Bildungsprozesse von Kindern als auch für die Gestaltung des pädagogischen Alltags von Kindertageseinrichtungen sein können.

Laura Niemeier

Bildungswissenschaftlerin, Referentin Pädagogik und Qualitätsentwicklung bei der FRÖBEL Bildung und Erziehung GmbH

© Frank Niklas
Lern-Apps haben ein riesiges Potenzial, aber leider nutzen das nur die wenigsten Angebote. Deshalb ist es wichtig, die wirklich guten Apps zu identifizieren, damit diese von Kindern und Jugendlichen genutzt werden können.

Prof. Dr. Frank Niklas

Professor für Pädagogische Psychologie und Familienforschung an der LMU München

© Anita Schilcher
In etlichen empirischen Leseprojekten sind wir den Wirkfaktoren einer gelingenden Leseförderung auf der Spur. Digitale Tools bieten hier viele neue Möglichkeiten für eine individuelle und effektive Leseförderung.

Prof. Dr. Anita Schilcher

Inhaberin des Lehrstuhls für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Regensburg

© Bettina Schönig
Im Rahmen der Leseförderung ist es sinnvoll, neben analogen Materialien auch Apps einzubinden, mit denen sich die Leseflüssigkeit steigern und das Sprach- und Leseverständnis fördern lässt. Gute Apps erreichen eine hohe Motivation auch bei den Kindern, die nicht gerne lesen, und dienen dabei wunderbar als Sprachvorbild.

Bettina Schönig

Lehrerin an der Grundschule Idarbachtal in Idar-Oberstein und Referentin am Pädagogischen Landesinstitut Speyer

© Friederike Siller
Gute digitale Formate können Türöffner für Kinder sein. Kinder brauchen daher qualitätsvolle Onlineangebote, die sie in ihrer Entwicklung weiterbringen und stärken.

Prof. Dr. Friederike Siller

Direktorin am Institut für Medienpädagogik und Medienforschung der Technischen Hochschule Köln

© Fiona Stork
Mobile Medien und Apps sind in der Lebenswelt von Kindern allgegenwärtig und spielen auch beim Lernen eine zentrale Rolle. Umso wichtiger ist es, in der Flut von Apps für die junge Zielgruppe eine Orientierung zu schaffen.

Fiona Stork

Medienpädagogin und Onlineredakteurin

© Johannes Wild
Digitale Medien wie etwa Apps können im Bereich der sprachlichen Bildung einen echten Mehrwert für Lehr- und Lernprozesse darstellen. Leider stehen bei vielen Anwendungen ludische Elemente im Vordergrund anstelle von pädagogischen oder fachdidaktischen Überlegungen. Aus der Vielzahl der angebotenen Lern-Apps gilt es deshalb, diejenigen zu identifizieren, die diesen Ansprüchen genügen.

Prof. Dr. Johannes Wild

Lehrstuhlvertretung für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur, Universität Bamberg

© Astrid Wirth
Digitale Angebote bieten großes Lernpotenzial für Kinder. Doch gerade die unüberschaubare Menge an verfügbaren Apps erfordert eine unabhängige pädagogische Bewertung.

Dr. Astrid Wirth

Psychologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Learning4Kids an der LMU München.